Hallo, ich heisse Magdalena Kempczyńska und komme ursprünglich aus Polen.
Ich arbeite als Apothekerin in Wallis. Bei der Arbeit kommuniziere ich eigentlich immer auf Deutsch, seltener auf Englisch. Ab und zu habe ich auch eine Gelegenheit, meine Muttersprache, Polnisch, zu verwenden.
Welche Ausbildung hast du in deinem Heimatland gemacht?
Ich habe in Polen ein 5,5-jähriges pharmazeutisches Masterstudium abgeschlossen. In der Schweiz habe ich noch die pharmazeutische Weiterbildung des FPH-Instituts gemacht. Diese obligatorische Weiterbildung steht Apothekerinnen und Apothekern nach Abschluss des Masterstudiums in Pharmazie und dem Ablegen der eidgenössischen Prüfung in Pharmazie offen, um damit eine hohe Qualität der pharmazeutischen Dienstleistungen zu sichern und die Absolventinnen und Absolventen die berufliche Tätigkeit im betreffenden Fachgebiet eigenverantwortlich ausüben können. Diese Weiterbildung kann in den Fachrichtungen Offizin- oder Spitalpharmazie absolviert werden. Derzeit halte ich den Eidgenössischen Weiterbildungstitel in der Offizin Pharmazie.
Welche Art von Arbeitsmoral bist du in deinem Heimatland gewöhnt?
In meiner Heimat habe ich immer in sehr grossen Teams gearbeitet. Deshalb halte ich den Zusammenhalt im Team für eines der wichtigsten Merkmale. Als interessante Tatsache muss ich erwähnen, dass die Lösung von Konflikten in einer Schweizer Gruppe viel einfacher ist – die Kommunikation ist direkter, aber nicht weniger höflich, im Gegenteil.