Nach Abschluss meiner Ausbildung zur diplomierte Pflegefachfrau, habe ich kurzzeitig Erfahrungen in Kenia, Afrika gesammelt und bin dann nach Deutschland gezogen
Dort habe ich 7 Jahre lang unter anderem im Spital der Stadt Hannover auf der Intensivstation gearbeitet. Und seit März dieses Jahres arbeite und lebe ich in Bern, Schweiz. Im grossen Universitätsspital in der Abteilung für Intermediate Care. Die Sprachen, die ich beherrsche, sind Italienisch und Deutsch.
Welche Art von Ausbildung hast du in deinem Heimatland erhalten?
Zu Beginn meiner Laufbahn habe ich in Italien Soziologie und Theaterschule studiert. Das war jedoch nicht der Bereich, in dem ich arbeiten und mich weiterentwickeln wollte. 2010 habe ich mich daher für ein Bachelor-Studium der Pflege entschieden.
Welche Art von Arbeitsmoral bist du in deinem Heimatland gewöhnt?
Wie bereits erwähnt, habe ich nicht viel als Pflegefachfrau in Italien gearbeitet, aber wenn man meinen italienischen Freunden, die im Gesundheitswesen arbeiten, glauben kann, gibt es viele Unterschiede zwischen der Arbeit in Italien und in der Schweiz.
Was ich über die Arbeit in der Schweiz sagen kann und was mir wirklich gefällt, ist der respektvolle Umgang zwischen Pflegefachpersonen und Patienten, aber auch zwischen den Pflegefachpersonen untereinander. Hier wird Ihre Arbeit anerkannt und der Patient nimmt Sie als Fachpersonal ernst und hört sich den Behandlungsplan an.