Hallo, mein Name ist Djenaba Zaynab Sow. Ich wurde in Münster, Deutschland, als Tochter einer deutschen Mutter und eines senegalesischen Vaters geboren.
Aufgewachsen bin ich in Südspanien, wo ich auch den grössten Teil meiner weiteren Lebensjahre verbracht habe. Ich bin diplomierte Pflegefachfrau und arbeite seit kurzem in einem Spital in Zürich. Ich spreche fliessend Deutsch, Spanisch und Englisch.
Welche Ausbildung hast du in deinem Heimatland gemacht?
Ich habe meinen Bachelor-Abschluss als Pflegefachfrau gemacht und habe jetzt den Titel Bachelor of Science in Nursing, dass ist vergleichbar mit die FH-Title in der Schweiz. Meiner Ausbildung bestand aus 8 Semester, 240 ECTS, mit insgesamt 18 Monate praktische Arbeit in verschiedene Stationen und Gesundheitsbereiche.
Welche Art von Arbeitsmoral bist du in deinem Heimatland gewöhnt?
Obwohl ich der Meinung bin, dass Spanien eines der besten Gesundheitssysteme hat, wird den Beschäftigten im Gesundheitswesen leider nicht die volle Anerkennung zuteil, da sie ständig überlastet und unterbesetzt sind, die Arbeitsabläufe sich ständig ändern, sie nicht in derselben Abteilung fest angestellt sind und mit vielen Veränderungen konfrontiert werden. Und das führt zu Unzufriedenheit. Das meisten Pflegepersonal ist mit den Arbeitsabläufen leicht überfordert.
Obwohl es hier in der Schweiz viele Dinge gibt, die verbessert werden können und von denen ich glaube, dass sie in Spanien besser vorangebracht werden könnten. Ich glaube jedoch, dass das Team ein sehr wichtiger Teil der Arbeit im Gesundheitssystem ist, und es ist etwas, das in den Schweizer Spitälern ganz oben auf der Prioritätenliste zu stehen scheint. Ich glaube, dass sie dem Team und dem individuellen Wohlbefinden jedes Mitarbeiters grosse Bedeutung beimessen und Wege finden, die Arbeitsüberlastung zu bewältigen.
Es war ein totales Abenteuer, und obwohl ich es gewohnt bin, von einem Land in ein anderes zu ziehen, ist es doch etwas ganz anderes, wenn man Kinder unter seiner Obhut hat
Welche persönlichen und/oder typischen Eigenschaften aus deiner Kultur nimmst du mit und sind im Schweizer Gesundheitswesen von Vorteil?
Ich würde mich selbst als ziemlich spanisch in meiner Art und Weise und meinen Manieren bezeichnen. Ich mag es, offen und freundlich zu meinen Patienten zu sein. Ich denke, dass Förmlichkeit sehr wichtig ist, aber das bedeutet nicht, dass man distanziert, sein und kalt wirken muss. Manchmal sind ein warmes Lächeln, tröstende Worte oder freundliche Gesten das beste Mittel. Obwohl wir mit Arbeit überlastet sind, ist es meiner Meinung nach wichtig, sich vor Augen zu halten, dass ein Patient zwar der fünfte Patient ist, den wir an diesem Tag sehen, aber wir sind die einzige Pflegefachfrau, die er sieht. Deshalb ist es wichtig, ihnen mit Freundlichkeit und Geduld zu begegnen.
Welchen Beitrag hat Swiss HRmed zu deiner Karriere geleistet?
Ich bin überglücklich über all die Hilfe, die Swiss HRmed für mich geleistet hat. Ich bin mit meiner ganzen Familie in die Schweiz gezogen, bestehend aus meinen beiden Kindern, meinem Mann und mir. Es war ein totales Abenteuer, und obwohl ich es gewohnt bin, von einem Land in ein anderes zu ziehen, ist es doch etwas ganz anderes, wenn man Kinder unter seiner Obhut hat. Swiss HRmed hat mir den ganzen Prozess sehr erleichtert, indem sie mich durch jeden Schritt des Prozesses geführt hat, mir bei dem ganzen Papierkram geholfen hat, meine Schritte in Richtung der besten Lösung für mich und meine Familie gelenkt hat und sich immer um mich gekümmert hat, um nach mir zu sehen und zu sehen, ob alles gut läuft.
Ein Blick zurück: Wie wurdest du in der Schweiz aufgenommen und empfunden?
Bis heute kann ich nur sagen, dass ich mit offenen Armen aufgenommen wurde, jeder scheint so freundlich, nett, geduldig und tolerant zu sein. Ich hatte Schwierigkeiten, Schweizerdeutsch zu verstehen, und es ist so schön, dass sie auf Deutsch umschalten, so dass ich mich mit allen gut verständigen kann. Die Arbeit hier hat meinen Glauben an meine Berufswahl gestärkt. Jeden Tag, den ich zur Arbeit gehe, bin ich froh, einen solchen Beruf gewählt zu haben. Ich fühle mich vom gesamten Team und dem Spital sehr unterstützt. Es ist eine tolle Erfahrung, für die ich ewig dankbar bin.
Ein Blick in die Zukunft: Was sind deine Pläne und Ambitionen hier in der Schweiz?
Ich möchte auf jeden Fall in meinem Bereich weiter wachsen. Derzeit arbeite ich in der Trauma-Abteilung und denke, dass es in dieser Abteilung so viel zu lernen gibt. Ich würde mich jedoch gerne weiterbilden und versuchen, meinen Horizont zu erweitern, indem ich vielleicht einen Master-Abschluss mache oder versuche, mich intern weiterzuentwickeln.
Haben wir Dich inspiriert?
Wir finden Ihren Traumjob
Esmee Kerens
Mit meiner langjährigen Erfahrung und meiner beruflichen Laufbahn in der Gesundheitsbranche sowohl in der Schweiz als auch im Ausland kann ich individuelle und nachhaltige Unterstützung für alle Personalbeschaffungsanliegen im Gesundheitswesen bieten.
Swiss HRmed hat mir bei meiner Jobsuche sehr geholfen. Das Team ist professionell, freundlich und effizient. Sie haben gute Kontakte zu Spitalern und mit ihrer Hilfe habe ich schnell einen Job gefunden. Ich kann Swiss HRmed wärmstens empfehlen.
Ich war sehr besorgt, wie ich mein Leben hierin der Schweiz beginnen würde, aber ich muss ehrlich sagen, dass ich von allen sehr herzlich aufgenommen wurde. In erster Linie von Swiss HRmed, die mir wirklich ein Gefühl der Sicherheit gab.
Ich kann die Zusammenarbeit sehr empfehlen. Offenheit und Transparenz. Ein Geben und Nehmen. Immer mit dem Fokus, dass es uns allen ein Anliegen ist, die richtigen Menschen am richtigen Ort zu haben
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