Ein Blick zurück: Wie wurdest du in der Schweiz aufgenommen und empfunden?
Ich wurde am Arbeitsplatz sehr gut aufgenommen. Von Anfang an habe ich gesagt, dass mir die deutsche Sprache noch nicht ganz leichtfällt, und damit wurde verständnisvoll umgegangen. An meinem Arbeitsplatz gibt es viele verschiedene Nationalitäten, sodass man sich nicht als Aussenseiterin fühlt. Meine Partnerin lebte bereits hier, und da ich sie seit 2,5 Jahren regelmässig in der Schweiz besuchte, hatte ich schon ein kleines soziales Netzwerk aufgebaut. Die Schweizer:innen sind in sozialen Kontakten eher zurückhaltend, aber in der Stadt Basel gibt es viele Expats und auch Einheimische, die offen für neue soziale Kontakte sind.
Ein Blick in die Zukunft: Was sind deine Pläne und Ambitionen hier in der Schweiz?
Meine Zukunftspläne sind noch ungewiss. Meine Partnerin kommt aus Venezuela, ich aus den Niederlanden, und wir wissen noch nicht, was die Zukunft bringt. Im Moment sind wir sehr zufrieden mit unserer Arbeit und unserem Leben in der Schweiz und haben nicht vor, in naher Zukunft wegzugehen.