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Isabel

Mein Name ist Isabel, ich lebe seit gut einem Jahr in der Schweiz und arbeite hier als Fachfrau für Medizinisch-Technische Radiologie und Nuklearmedizin.
Spanisch ist meine Muttersprache, ich spreche Englisch und kämpfe täglich weiter mit der deutschen Sprache.

Welche Ausbildung hast du in deinem Heimatland gemacht?

In Spanien habe ich zwei höhere Berufsabschlüsse absolviert: den ersten im Bereich Medizinische Bildgebung, den ich 2017 abgeschlossen habe, und den zweiten in Strahlentherapie und Klinischer Dosimetrie, den ich 2019 beendet habe.

"Was mir besonders auffällt, ist der Umgang mit Vorgesetzten und Kollegen. Natürlich ist nicht jeder Mensch gleich, aber man reicht dir immer die Hand bei Fragen und erklärt dir alles auch fünfzehn Mal, wenn es nötig ist, und das mit Freude."

Welche Art von Arbeitsmoral bist du in deinem Heimatland gewöhnt?

In Spanien ist die Situation im Gesundheitswesen leider nicht die beste. Und nein, damit meine ich nicht die Qualität unserer Fachkräfte, denn unsere Ausbildung ist wirklich hervorragend. Ich spreche von der Überlastung, die wir seit vielen Jahren mit uns tragen: In Spanien sind wir erschöpft und ausgebrannt, unsere Kolleginnen und Kollegen dort können nicht mehr leisten.

Der Unterschied ist enorm: Hier arbeitet man ohne jeglichen Druck, vorausgesetzt natürlich, man erfüllt die Anforderungen, die an einen gestellt werden.
Man arbeitet hart und viele Stunden, doch dies wird finanziell ausgeglichen und mit qualitativ hochwertiger Freizeit, um den Alltag wirklich geniessen zu können.
Was mir ebenfalls besonders auffällt, ist der Umgang mit Vorgesetzten und Kolleginnen und Kollegen. Natürlich ist nicht jeder Mensch gleich, aber man reicht dir immer die Hand bei Fragen und erklärt dir alles auch fünfzehn Mal, wenn es nötig ist, und das mit Freude.

Welche persönlichen und/oder typischen Eigenschaften aus deiner Kultur nimmst du mit und sind im Schweizer Gesundheitswesen von Vorteil?

In Spanien haben wir viel Charme und aussergewöhnliche soziale Fähigkeiten. Man merkt, dass wir überall, wo wir hingehen, Gemeinschaft schaffen wollen; wir möchten nicht einfach nur ankommen und wie Roboter arbeiten. Genau das fällt im Schweizer Gesundheitsumfeld sehr auf, und bis heute schätzen das alle meine Kolleginnen und Kollegen und lassen mich das auch wissen. Sie arbeiten gerne mit Menschen, die fröhlich und gut gelaunt zur Arbeit kommen und immer eine neue Anekdote über unseren ständigen Kampf mit der Sprache und den Schweizer Gewohnheiten zu erzählen haben.

Welchen Beitrag hat Swiss HRmed zu deiner Karriere geleistet?

Meine Sichtweise auf Arbeit hat sich komplett verändert. Ich habe bereits Erfahrungen in anderen Ländern gemacht, und ehrlich gesagt sind sie alle herausfordernd. Doch wenn man jemanden im Hintergrund hat, der einen unterstützt, wird alles ein wenig leichter. Sie haben mir in allen Bereichen geholfen, die sich auf meinem Weg ergeben haben; es sind nicht nur Worte. Sie helfen wirklich und stehen hinter dir bei jedem Schritt deiner persönlichen Reise.

Was hat dir die Arbeit in der Schweiz bis jetzt gebracht?

Ruhe und Gelassenheit. Etwas, das heutzutage schwer zu finden ist. Ich baue mir eine Zukunft in einem Land mit enormem Potenzial auf.

Ein Blick zurück: Wie wurdest du in der Schweiz aufgenommen und empfunden?

Als ich in die Schweiz kam, dachte ich, dass ich auf professioneller Ebene bereits alles wüsste. Aber ganz und gar nicht: ein neues Land, ein neues System, neue Regeln, neue Protokolle … Das Leben hat mich schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Ich denke, niemand hat etwas Besonderes oder anderes von mir erwartet; ich bin eine von vielen. Und genau das weiss ich sehr zu schätzen!

Ein Blick in die Zukunft: Was sind deine Pläne und Ambitionen hier in der Schweiz?

Meine Pläne in der Schweiz sind, mich Schritt für Schritt beruflich und persönlich weiterzuentwickeln. Ich möchte mich im Schweizer Gesundheitssystem festigen, mein Deutsch weiter verbessern und jeden Tag mein Bestes geben. Mein Wunsch ist es, mir hier ein ruhiges und stabiles Leben aufzubauen, in einem Land, das mir die Möglichkeit gegeben hat zu lernen, zu wachsen und mich wertgeschätzt zu fühlen.

Haben wir Dich inspiriert?

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Esmee Kerens
Mit meiner langjährigen Erfahrung und meiner beruflichen Laufbahn in der Gesundheitsbranche sowohl in der Schweiz als auch im Ausland kann ich individuelle und nachhaltige Unterstützung für alle Personalbeschaffungsanliegen im Gesundheitswesen bieten.
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Das sagen Kunden und Fachpersonen über uns

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Fachperson

Das Sprachkonzept ist eine faszinierende und inspirierende Erfahrung für mich, sowohl in Bezug auf das Erlernen der Sprache als auch auf das Entdecken neuer Orte und Menschen.

Bartosz
Teilnehmer Sprachkonzept
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Ohne Brigit wäre ich sehr wahrscheinlich immer noch am selben Ort. Sie hat mir bei der Anerkennung meines Diploms geholfen und auch dabei, eine neue Stelle als Pflegefachfrau zu finden.

Marina
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Die Zusammenarbeit verlief unkompliziert und transparent. Die Kommunikation mit Brigit ist immer ehrlich, unterstützend und fair. Sie macht, was sie sagt, und ist immer bereit mitzudenken

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