Ohne Brigit wäre ich sehr wahrscheinlich immer noch am selben Ort. Sie hat mir bei der Anerkennung meines Diploms geholfen und auch dabei, eine neue Stelle als Pflegefachfrau zu finden.
Marina

Mein Name ist Léonie Drent. Ich bin Pflegefachfrau FH mit einer NDS-Weiterbildung in Kinderpflege. Ursprünglich komme ich aus den Niederlanden und lebe seit sechs Monaten im schönen Bern. Ich spreche mittlerweile drei Sprachen: Meine Muttersprache ist Niederländisch, ausserdem spreche ich Englisch und Deutsch. Bereits vor meinem Umzug in die Schweiz habe ich Deutschunterricht genommen, um mich sprachlich gut auf mein neues Leben hier vorzubereiten.
Ich habe in den Niederlanden einen Bachelor of Nursing abgeschlossen und anschliessend eine NDS-Weiterbildung zur Expertin in Kinderpflege gemacht.
n den Niederlanden bin ich es gewohnt, hart zu arbeiten. In der Pflege hat man oft wenig Zeit für die einzelnen Patientinnen und Patienten, was die Arbeit häufig stressig macht. In der Schweiz habe ich das Gefühl, dass man mehr Zeit für die Patientinnen und Patienten hat. Das empfinde ich als einen grossen Unterschied.
Teamarbeit ist in meinem Beruf ebenfalls sehr wichtig, und daran bin ich schon aus den Niederlanden gewöhnt. Die Niederländer legen ausserdem grossen Wert auf Pünktlichkeit.
Ein weiterer Unterschied ist das Gesundheitssystem. In den Niederlanden gibt es keine Privatkliniken wie in der Schweiz und die Patientinnen und Patienten werden grundsätzlich gleichbehandelt. Dadurch sind Spitalaufenthalte häufig möglichst kurz. In einer Privatklinik in der Schweiz hat der Patient dagegen teilweise mehr Einfluss darauf, wann er das Spital wieder verlässt.
Auch die Hierarchie empfinde ich als einen grossen Unterschied. In den Niederlanden bin ich es gewohnt, mit den Ärztinnen und Ärzten einen Kaffee zu trinken und auch während der Arbeit miteinander Spass zu machen. In der Schweiz erlebe ich die Hierarchie noch stärker. In meinem Spital ist es zum Beispiel wichtig, die korrekte Anrede zu verwenden, beispielsweise «Prof. Dr. med.». Auch sprechen die Patientinnen und Patienten das Pflegepersonal häufig mit dem Nachnamen an und nicht mit dem Vornamen, wie ich es aus den Niederlanden gewohnt bin.
Ich denke, dass Pünktlichkeit, eine offene Haltung, Respekt, Freundlichkeit und natürlich die Liebe zu Käse im Schweizer Gesundheitswesen sehr wichtig sind.
Diese Organisation bedeutet mir sehr viel. Bevor ich bei Swiss HRMed angefangen habe, hatte ich bereits mehr als drei Monate nach einer passenden Stelle in der Schweiz gesucht.
Ich habe Swiss HRMed über Google gefunden und konnte innerhalb einer halben Stunde Kontakt mit Esmee aufnehmen. Sie hat mir geholfen, eine passende Stelle zu finden. Bereits zwei Wochen später hatte ich ein Vorstellungsgespräch in Bern – und bekam den Job!
Ich arbeite immer noch sehr gerne an meinem Arbeitsplatz und bin Esmee dafür sehr dankbar. Ausserdem hat sie mich bei wichtigen Angelegenheiten rund um meine Auswanderung in die Schweiz unterstützt. Das war für mich eine enorme Hilfe.
Und ganz nebenbei habe ich dadurch sogar einen netten Freundeskreis kennengelernt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Swiss HRMed mir sehr viel bedeutet. Ohne Swiss HRMed hätte ich meinen Traum von der Schweiz wahrscheinlich nie verwirklichen können.
Ich habe viel Selbstvertrauen gewonnen. Meine persönliche Entwicklung hat sich enorm beschleunigt und ich habe viel über mich selbst gelernt.
Ich bin alleine in ein Land ausgewandert, in dem ich niemanden kannte. Das prägt einen sehr. Es war nicht immer einfach, aber gerade dadurch wächst man als Mensch enorm. Ich habe auch viel über eine andere Kultur und darüber gelernt, wie es ist, wirklich in einem anderen Land zu leben. Ausserdem bin ich stolz darauf, dass ich mittlerweile eine dritte Sprache beherrsche.

Ich wurde sehr gut aufgenommen und meine Kolleginnen und Kollegen sind sehr nett. Sie haben mich gut begleitet und viel Geduld mit mir gehabt. Die Sprache war am Anfang manchmal eine Herausforderung. Zu Beginn sprach ich nur Hochdeutsch und konnte Schweizerdeutsch überhaupt nicht verstehen. In meinem Spital wird jedoch sehr viel Schweizerdeutsch gesprochen. Deshalb hatte ich anfangs etwas Mühe, mich gut mit meinen Kolleginnen und Kollegen zu verständigen.
Zum Glück spricht man hier natürlich auch Hochdeutsch. Trotzdem ist Schweizerdeutsch die Alltagssprache. Dadurch konnte ich anfangs zum Beispiel bei den Gesprächen im Kaffeeraum nicht richtig mitreden. Mittlerweile verstehe ich fast alles auf Schweizerdeutsch und habe eine sehr gute Verbindung zu meinen Kolleginnen und Kollegen aufgebaut.
Ich möchte gerne noch mehr Erfahrung als Pflegefachfrau in der Schweiz sammeln. Danach werde ich sehen, wie meine Zukunft hier aussieht.t

Ohne Brigit wäre ich sehr wahrscheinlich immer noch am selben Ort. Sie hat mir bei der Anerkennung meines Diploms geholfen und auch dabei, eine neue Stelle als Pflegefachfrau zu finden.

Ich möchte Swiss HRmed für die grossartige Zusammenarbeit danken. Ihre Geduld, Ihre Motivation und Ihre Menschlichkeit waren mir eine grosse Stütze.

Die Arbeit in einem so multikulturellen Land ermöglicht verschiedene Nationen kennenzulernen – ihre Sprachen, Mentalitäten und Kommunikationswege. Es ist sehr inspirierend.
